ISSN-e: 2007-4778
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Schlagwörter

Auswirkungen auf das Kulturerbe
Auswirkungen auf die Umwelt
Maya-Regenwald
Maya-Zug
Regionale Entwicklung
Raumordnung
Stadtentwicklung

Abstract

Trans-Peninsular Maya-Zug: Zwischen Dschungel und Beton

 Autoren: Antonio Benavides Castillo, Graciela Aurora Mota Botello


Dieses Interview von Dr. Graciela Mota mit dem Architekten Antonio Benavides über die transpeninsulare Maya-Bahn, die den Südosten Mexikos verbinden soll, dreht sich um die Frage: Dschungel oder Beton? Der Südosten Mexikos ist zum Epizentrum einer paradigmatischen Auseinandersetzung geworden. Dr. Antonio Benavides berichtet. Der Maya-Zug (TM), der als Dreh- und Angelpunkt für touristische, wirtschaftliche und soziale Anbindung konzipiert ist, erstreckt sich über die Geografie von mehr als sieben Bundesstaaten und verspricht Modernität. Allerdings hat sein kolossaler Bau eine Debatte von historischer Tragweite ausgelöst, in der die tiefgreifenden territorialen, kulturellen und ökologischen Veränderungen, die er mit sich bringt, in Frage gestellt werden. Dieses Projekt definiert nicht nur die Infrastruktur neu, sondern zwingt auch dazu, die Vorteile und Risiken für die lokalen Gemeinschaften und vor allem für die Erhaltung des umfangreichen mesoamerikanischen Kulturerbes abzuwägen. In diesem angespannten Szenario liefert das vorliegende Interview wichtige Schlüsselinformationen, um das tatsächliche Ausmaß des Projekts und seine Auswirkungen in vielfältigen Dimensionen zu verstehen: von urbanen und territorialen bis hin zu sozialen, kulturellen und nachhaltigen Aspekten. Um die Komplexität dieses Phänomens zu entschlüsseln, ist die Stimme des Archäologen Antonio Benavides Castillo eine unverzichtbare Quelle für die detaillierte Analyse der Fortschritte dieses für den gesamten Südosten des Landes so wichtigen Megaprojekts. Mit einer mehr als fünf Jahrzehnte langen Karriere in der archäologischen Forschung auf der Halbinsel Yucatán, einer soliden Ausbildung an der ENAH und einem Doktorat in Mesoamerikanischen Studien an der UNAM ist er Titularprofessor „C” des INAH am Centro Campeche. Benavides verkörpert das institutionelle Gedächtnis, das sich der Erforschung, Rettung und Erhaltung des Kulturerbes widmet. Als Autor zahlreicher Publikationen und engagierter Vermittler ist Benavides eine der maßgeblichsten Stimmen, wenn es darum geht, über die Auswirkungen des Tren Maya auf das kulturelle, historische und soziale Gefüge des Landes nachzudenken. Seine Perspektive geht über die Streckenführung hinaus: Er betrachtet den Tren Maya nicht nur als Infrastrukturprojekt, sondern als ein kulturelles und soziales Phänomen, das sich ständig weiterentwickelt. Dieser Dialog zielt daher nicht nur darauf ab, eine fachliche Perspektive zu bieten, sondern auch die gesellschaftspolitische Bedeutung der Archäologie als wesentliches Instrument für die Konstruktion von Erinnerung, Identität und historischem Bewusstsein zu bekräftigen. Es geht darum, der Gesellschaft die notwendigen Elemente an die Hand zu geben, um die Komplexität der Region zu würdigen und sich informiert an den Transformationsprozessen zu beteiligen, die heute ihr Schicksal bestimmen.

 Schlagworte: Auswirkungen auf das Kulturerbe; Auswirkungen auf die Umwelt; Maya-Regenwald; Maya-Zug; Regionale Entwicklung; Raumordnung; Stadtentwicklung

 

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Literaturhinweise

• Un ejercicio de lectura para mejor entender Campeche. (2022). Glifos, 30, 30-41. https://revistas.inah.gob.mx/index.php/glifos/article/view/17575

• Benavides Castillo, A., Novelo Osorno, S., & Vera Estrada, J. (2024). Excavaciones en el Camino Real Campeche-Mérida. Glifos, 38, 43-58. https://revistas.inah.gob.mx/index.php/glifos/article/view/20442

• Benavides Castillo, A. (2021). Las cresterías mayas / Maya Roofcombs. En E. Vargas & A. Benavides (Eds.), El patrimonio arqueológico maya en Campeche: novedades, afectaciones y soluciones. Universidad Nacional Autónoma de México.

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